Die 6 besten kostenlosen Tools zur Bildkomprimierung (2026)

Die 6 besten kostenlosen Tools zur Bildkomprimierung (2026)

Verfasst von

Alexander Winter

Alexander Winter

Die drei besten kostenlosen Tools zur Bildkomprimierung

Wichtige Erkenntnisse

In diesem Beitrag:

Abschnitt

Zu grosse Bilddateien gehören zu den häufigsten Gründen für langsame Websites. Sie verschlechtern die Core Web Vitals, das Ranking in Suchmaschinen und oft auch die Conversion Rate. Die gute Nachricht: Um das zu beheben, brauchst du selten Photoshop. Mit einigen kostenlosen Tools lässt sich die Dateigrösse deutlich reduzieren, ohne dass die Bilder sichtbar an Qualität verlieren. Viele davon laufen direkt im Browser oder auf deinem Gerät. Hier sind die sechs besten Optionen für 2026 – sortiert danach, wie praktisch sie im Alltag sind.

Top three free image compression tools: Squoosh, WebP Image Squeezer and TinyPNG

Bevor du dich für ein Tool entscheidest, solltest du einen wichtigen Unterschied kennen: Manche Dienste laden deine Dateien auf einen externen Server, andere verarbeiten sie lokal im Browser oder in einer App. Bei sensiblen Inhalten – etwa Produktbildern vor dem Launch, unveröffentlichten Kundenarbeiten oder privaten Fotos – ist die lokale Verarbeitung ein echtes Entscheidungskriterium.

Tool

Plattform

Preis

Batch?

WebP / AVIF?

Lokale Verarbeitung?

Squoosh

Browser

Kostenlos

Nein

Ja / Ja

Ja (im Browser)

WebP Image Squeezer

macOS

Kostenloser Einstieg

Ja

Ja / Nein

Ja (auf dem Gerät)

TinyPNG

Browser / API

Freemium

Ja (bis zu 20)

Ja / Ja

Nein (Server-Upload)

ImageOptim

macOS

Kostenlos

Ja

Nein

Ja (auf dem Gerät)

Kommandozeile (Homebrew)

macOS / Linux

Kostenlos

Ja (unbegrenzt)

Ja / Ja

Ja (auf dem Gerät)

Vorschau / Photoshop

macOS / alle Systeme

Kostenlos / kostenpflichtig

Nein

Teilweise

Ja (auf dem Gerät)

1. Squoosh

Für einzelne Bilder ist Squoosh kaum zu schlagen. Das Open-Source-Tool von Google Chrome Labs läuft vollständig im Browser, deine Datei wird also nicht auf einen Server hochgeladen. Zieh ein Bild hinein, passe die Einstellungen in Echtzeit an und vergleiche das Ergebnis über den Vorher-nachher-Regler direkt mit dem Original.

Squoosh image compressor running in the browser
  • Kurz gesagt: Open-Source-Bildkompressor für den Browser

  • Plattform: Jeder moderne Browser (Web-App)

  • Preis: Dauerhaft kostenlos

  • Ideal für: einzelne Bilder, die du schnell und mit voller Kontrolle über Format und Qualität komprimieren möchtest

  • Ausgabeformate: WebP, AVIF, MozJPEG, OxiPNG und PNG

  • Einschränkung: nur ein Bild auf einmal, keine Stapelverarbeitung und keine Automatisierung

Besonders gut ist Squoosh bei der Konvertierung in AVIF, denn hier macht die genaue Kontrolle über den Codec einen sichtbaren Unterschied. Wenn du vor einem Launch ein Hero-Bild oder ein einzelnes Produktfoto optimieren möchtest, kommst du ohne Installation kaum schneller ans Ziel.

2. WebP Image Squeezer

Wenn du auf dem Mac regelmässig Bilder komprimierst, ist eine native App meist die bequemste Lösung. WebP Image Squeezer wird von uns bei HIVER entwickelt, ist im Mac App Store erhältlich und deckt den gesamten Ablauf ab. Zieh einen Ordner in die App, wähle die gewünschte Qualität, begrenze bei Bedarf die maximale Kantenlänge und exportiere die Dateien. Die Verarbeitung findet vollständig auf deinem Mac statt.

WebP Image Squeezer for macOS with a before and after slider
  • Kurz gesagt: native macOS-App für Stapelkompression und die Konvertierung in WebP

  • Plattform: nur macOS

  • Preis: kostenloser Einstieg (Mac App Store)

  • Ideal für: Mac-Nutzer, die regelmässig Bilder optimieren oder ganze Ordner in WebP umwandeln

  • Besondere Funktionen: Live-Vorher-nachher-Vergleich, Qualitätsregler, maximale Kantenlänge, Drag-and-drop für Ordner und Export mit einem Klick

  • Einschränkung: nur für macOS verfügbar, keine Version für Windows oder Linux

Wenn du auch Videos komprimierst, verfolgt unsere Schwester-App Video Squeezer denselben Ansatz: Alle Dateien werden direkt auf deinem Gerät verarbeitet. Beide Apps lassen sich deshalb gut im selben Workflow einsetzen. Wie sich optimierte Bilder auf das gesamte Nutzererlebnis und die Ergebnisse einer Website auswirken, ordnet unser Guide Was Websites wirklich konvertieren lässt ein.

Die Verarbeitung auf dem Gerät schützt nicht nur sensible Daten. Sie verhindert auch, dass deine Upload-Geschwindigkeit zum Flaschenhals wird – besonders praktisch, wenn du Hunderte Produktbilder auf einmal bearbeitest.

3. TinyPNG

Wenn es ohne Einrichtung schnell gehen soll, ist TinyPNG von Tinify eine bewährte Wahl. Der Webdienst nutzt intelligente verlustbehaftete Kompression für PNG-, JPEG-, WebP- und AVIF-Dateien. Du ziehst die Bilder einfach auf die Seite und kannst die verkleinerten Versionen wenige Sekunden später herunterladen. Mehr muss die bewusst reduzierte Oberfläche nicht können.

TinyPNG web image compressor
  • Kurz gesagt: Freemium-Bildkompressor im Browser

  • Plattform: Browser, zusätzlich mit API für Entwickler und WordPress-Plugin

  • Preis: kostenlos für bis zu 20 Bilder pro Sitzung mit maximal 5 MB pro Bild; kostenpflichtige Angebote für grössere Mengen

  • Ideal für: schnelle Kompression im Browser und automatisierte Abläufe über die API

  • Einschränkung: Die Dateien werden auf die Server von Tinify hochgeladen, und bei grösseren Mengen sind die Grenzen des kostenlosen Angebots schnell erreicht

Für Entwickler ist vor allem die TinyPNG API interessant. Sie lässt sich direkt in eine Build-Pipeline oder ein CMS integrieren, sodass Bilder bereits beim Upload komprimiert werden. Diesen Automatisierungsgrad bieten reine Browser-Tools kaum. Für den gelegentlichen Einsatz reicht die kostenlose Variante in der Regel völlig aus.

4. ImageOptim

Für PNG- und JPEG-Dateien auf dem Mac ist ImageOptim eine der unkompliziertesten kostenlosen Lösungen. Das Open-Source-Programm vereint bewährte Werkzeuge wie MozJPEG, pngquant und Zopfli in einer einfachen Drag-and-drop-Oberfläche. Gleichzeitig entfernt es automatisch EXIF-Metadaten. Das ist wichtig, wenn du Fotos veröffentlichst, in denen noch Standort- oder Geräteinformationen gespeichert sind.

ImageOptim macOS app showing file size savings
  • Kurz gesagt: kostenloser Open-Source-Bildoptimierer für macOS

  • Plattform: nur macOS

  • Preis: kostenlos

  • Ideal für: Mac-Nutzer, die PNG- und JPEG-Dateien verkleinern und vor der Veröffentlichung private Metadaten entfernen möchten

  • Einschränkung: kein Export als WebP oder AVIF; das Ausgabeformat entspricht immer dem Eingabeformat

Wenn in deinem Workflow weiterhin viele JPEG- und PNG-Dateien vorkommen und du noch nicht auf moderne Formate umsteigen möchtest, spart ImageOptim ohne weitere Umstellung zuverlässig Speicherplatz.

5. Die Kommandozeile mit Homebrew

Für Entwickler und Power-User, die grosse Mengen verarbeiten, ist die Kommandozeile die einzige wirklich unbegrenzte kostenlose Option. Über Homebrew auf macOS oder einen Paketmanager unter Linux installierst du spezialisierte Encoder und lässt sie per Skript über komplette Verzeichnisse laufen.

Compressing images to WebP from the command line with cwebp
  • Kurz gesagt: Kompression über die Kommandozeile mit Open-Source-Encodern

  • Plattform: macOS und Linux, über Homebrew oder den jeweiligen Paketmanager

  • Preis: kostenlos

  • Wichtige Tools: cwebp für WebP, avifenc für AVIF, pngquant für PNG und oxipng für verlustfreie PNG-Kompression

  • Ideal für: automatisierte Kompression in Build-Pipelines und Deploy-Skripten oder die Verarbeitung von Hunderten bis Tausenden Dateien

  • Einschränkung: keine grafische Oberfläche; der Umgang mit Terminal und Skripten sollte dir vertraut sein

Ein sinnvoller Ablauf sieht so aus: Skaliere die Ausgangsbilder zuerst auf die tatsächlich benötigten Abmessungen, konvertiere sie anschliessend in WebP oder AVIF und komprimiere sie zum Schluss. Packst du alle drei Schritte in ein Shell-Skript, ist jedes Bild optimiert, bevor es die Produktion erreicht. Es gibt keinen manuellen Zwischenschritt mehr – und keine vergessene Datei mit unnötig vielen Megabytes.

6. Vorschau und Photoshop – falls du sie ohnehin schon nutzt

Beide Programme gehören in diese Liste, weil sie bei Millionen Menschen ohnehin bereits installiert oder geöffnet sind. Sie wurden zwar nicht speziell für die Bildkompression im Web entwickelt, reichen für gelegentliche Aufgaben aber völlig aus.

  • Vorschau (macOS, kostenlos): Unter Werkzeuge > Grössenanpassung änderst du die Abmessungen. Anschliessend kannst du das Bild über Ablage > Exportieren als JPEG, PNG oder HEIC ausgeben und die Qualität über einen Regler festlegen. Für ein einzelnes Bild geht das sehr schnell.

  • Photoshop (kostenpflichtig, Creative Cloud): Mit Exportieren als oder Für Web speichern steuerst du die Ausgabequalität sehr genau, kannst WebP verwenden und siehst die erwartete Dateigrösse vor dem Speichern. Nicht ohne Grund ist Photoshop hier der professionelle Standard.

  • Ideal für: alle, die eines dieser Programme bereits nutzen und gelegentlich Abmessungen oder Qualität eines Bildes anpassen müssen

  • Einschränkung: Beide Lösungen werden bei der Kompression vieler Webbilder schnell umständlich, weil sie nicht auf eine effiziente Stapelverarbeitung ausgelegt sind

Gerade Vorschau wird als Werkzeug zur Bildkompression oft unterschätzt, obwohl die App auf jedem Mac vorhanden ist. Wenn vor der Veröffentlichung eines Blogartikels nur ein einzelnes Bild kleiner werden muss, ist sie häufig schneller als ein zusätzliches Browser-Tab.

So findest du das passende Tool

Entscheidend sind vor allem drei Dinge: wie oft du Bilder komprimierst, auf welchem System du arbeitest und wie viel Kontrolle du brauchst. Die Kurzfassung:

  • Squoosh, wenn du sofort ein einzelnes Bild im Browser komprimieren und dabei Format und Qualität genau steuern möchtest.

  • WebP Image Squeezer, wenn du auf dem Mac regelmässig Bilder bearbeitest. Stapelverarbeitung und lokale Verarbeitung machen die App besonders praktisch für den täglichen Einsatz.

  • TinyPNG, wenn du ohne Einrichtung schnell im Browser komprimieren möchtest oder eine API für dein CMS beziehungsweise deinen Build-Prozess brauchst.

  • Die Kommandozeile, wenn du als Entwickler vollständig automatisieren, ohne Mengenlimit arbeiten und die Kompression direkt in deine Pipeline integrieren möchtest.

Starte mit der einfachsten Lösung, die zu deiner aktuellen Bildmenge passt. Sobald du dieselbe Aufgabe mehrmals pro Woche wiederholst, lohnt sich der Wechsel zu einem Tool, das genau für diesen wiederkehrenden Ablauf gemacht ist.

Fast niemand rebrandet rechtzeitig. Unternehmen rebranden erst, wenn Deals schon verloren sind, der dritte Kandidat das Angebot abgelehnt hat und du seit zwei Jahren in jedem Sales Call erklärst, was die Website eigentlich erklären sollte.

Der Grund: Die echten Signale sehen nicht wie Markenprobleme aus. Sie sehen aus wie Sales-Probleme, Hiring-Probleme und Pricing-Probleme. Wenn das Logo veraltet wirkt, ist der eigentliche Schaden schon Jahre alt.

Du wirst: Entscheiden, ob deine Marke ein Rebranding, einen Refresh oder gar nichts braucht – basierend auf Fakten statt Müdigkeit. Voraussetzungen: aktuelles Sales-Feedback, deine Preishistorie der letzten zwei Jahre und ein ehrliches Gespräch mit der Person, die Hiring verantwortet. Zeit: ein halber Tag, um die Checkliste sauber durchzugehen.

1. Sales erklärt das Unternehmen in jedem Call anders

Setz dich in drei Sales Calls hintereinander und zähl, wie viele Versionen des Unternehmens du hörst. Wenn jede Person die Story neu aufbaut, gibt es keine Story. Es gibt nur Talking Points, die jede Verkaufsperson still umschreibt, weil die offizielle Version den Kontakt mit echten Interessenten nicht übersteht.

Das ist das früheste und am meisten ignorierte Signal, weil es wie ein Sales-Enablement-Problem aussieht. Ist es nicht. Sales-Teams improvisieren, wenn die Positionierung darunter zu vage ist, um sie zu wiederholen.

2. Du verlierst Deals gegen Produkte, die schlechter sind

Gegen ein besseres Produkt zu verlieren, ist ein Roadmap-Problem. Wiederholt gegen ein schlechteres zu verlieren – bei Käufern, die alle Informationen hatten – ist ein Markenproblem. Der Käufer hat beide Optionen verstanden und die gewählt, die sicherer wirkte.

Frag die letzten fünf Interessenten, die jemand anderen gewählt haben, was sie glaubten, was ihr macht. Wenn die Antwort deutlich von dem abweicht, was ihr tatsächlich macht, hast du nicht wegen der Leistung verloren.

3. Deine Strategie hat sich geändert, aber die Marke weiss nichts davon

Neues Geschäftsmodell, neue Produktlinie, ein Markt, in den ihr vor zwei Jahren eingestiegen seid, eine Fusion, ein Spin-off. Das Unternehmen hat sich bewegt, die Marke ist stehen geblieben. Jetzt beschreibt die Identität ein Unternehmen, das es nicht mehr gibt, und intern haben alle gelernt, mental zu übersetzen.

Das lässt sich leicht prüfen. Lies deine eigene Homepage, als wärst du fremd, und vergleiche sie mit dem Board Deck dieses Jahres. Wenn sie zwei verschiedene Unternehmen beschreiben, hast du deine Antwort.

4. Du kannst die Preise nicht erhöhen

Pricing Power ist die ehrlichste Markenkennzahl. Wenn jede Erhöhung zur Verhandlung wird und der Einkauf dich mit drei anderen Anbietern austauschbar behandelt, hat der Markt dich als Commodity eingepreist – egal, was du tatsächlich lieferst.

Grundprinzip: Eine Marke, die keine Preiserhöhung stützen kann, macht ihren Job nicht. Alles andere auf dieser Liste ist ein Symptom. Das hier ist die Rechnung.

5. Gute Kandidaten verlieren nach dem Website-Besuch das Interesse

Verfolge, wo Hiring-Gespräche abbrechen. Wenn starke Kandidaten zwischen dem ersten und zweiten Gespräch still werden, hat etwas dazwischen ihre Meinung geändert. Meist ist die Website das Einzige, was sie gesehen haben.

Menschen wechseln zu Unternehmen, die sie ihren Freunden erklären können. Wenn die Website das Unternehmen kleiner, älter oder vager wirken lässt, als es ist, startet dein Angebot mit Nachteil – noch bevor jemand über Lohn spricht. HIVER hat genau an diesem Problem mit Recruiting Content in dieser Customer Story gearbeitet.

6. Deine besten Kunden beschreiben dich falsch

Ruf fünf Kunden an, die gerne mit dir arbeiten, und bitte sie, einem Kollegen zu erklären, was ihr macht. Schreib die Wörter auf, die sie nutzen. Wenn ihre Beschreibung enger ist als dein Geschäft, bleibst du für eine Sache im Kopf, obwohl du vier verkaufst.

Das ist ein gutes Problem, das wie ein Kompliment aussieht. Es begrenzt Wachstum leise, weil Empfehlungen nur für die eine Sache kommen, an die sich Menschen erinnern.

7. Jede Abteilung hat ihre eigene Version der Marke gebaut

Marketing hat eine Deck-Vorlage, Sales hat drei, und das Produktteam hat still eine eigene gestaltet. Niemand hat etwas falsch gemacht. Sie haben eine Lücke gefüllt, weil das offizielle System ihre Fälle nicht abgedeckt hat.

Fragmentierung ist ein Design-Symptom mit strategischer Ursache. Guidelines werden ignoriert, wenn sie für ein Unternehmen geschrieben wurden, das nicht mehr zur Realität passt.

8. Der Name ist seiner Bedeutung entwachsen oder in eine Ecke geschrumpft

Namen altern in zwei Richtungen. Manche werden zu klein: Ein Name rund um ein Produkt oder einen Kanton wird zur Decke, sobald du expandierst. Andere werden nach Jahren neuer Fähigkeiten so vage, dass sie nichts mehr bedeuten.

Einen Namen zu ändern, ist die teuerste Entscheidung auf dieser Liste – und die, die am häufigsten aus den falschen Gründen getroffen wird. Sie ist gerechtfertigt, wenn der Name im Markt aktiv Verwirrung schafft, nicht wenn das Gründungsteam ihn einfach satt hat. Timly hat genau diese Prüfung durchlaufen: das Risiko, Wiedererkennung zu verlieren, gegen die Kosten abzuwägen, missverstanden zu bleiben. Das ist in der Timly Rebrand Case Study dokumentiert.

9. Du zögerst, bevor du den Link sendest

Es gibt einen bestimmten Moment, auf den du achten solltest: Ein ernsthafter Interessent fragt nach der Website, und du merkst, dass du Kontext ergänzt, bevor du sie sendest. «Sie ist etwas veraltet.» «Wir arbeiten gerade an einer neuen.»

Dieses Zögern ist ein Messwert. Die Menschen, die das Unternehmen am besten kennen, glauben nicht mehr, dass die Marke es repräsentiert. Jedes externe Publikum bekommt die Version ohne deine mündliche Fussnote.

10. Es gibt eine Story über dich, die du nicht geschrieben hast

Ein gescheitertes Projekt, ein altes Produkt, ein Gründerstreit, eine Phase mit schlechtem Service. Etwas bleibt im Markt am Unternehmen kleben und taucht in Gesprächen auf, bei denen du nicht dabei bist.

Ein Rebranding kann das nicht ausradieren. Wenn du es als Vertuschung behandelst, bekommen Rebrandings ihren schlechten Ruf. Was es tun kann: Nach einem ehrlichen Audit und einer echten inhaltlichen Veränderung dem Markt einen legitimen Grund geben, sein Bild zu aktualisieren.

Rebrand oder Refresh?

Nicht jedes Signal auf dieser Liste verlangt ein vollständiges Rebranding. Der Unterschied ist keine Budgetfrage. Es geht darum, welche Ebene gebrochen ist.

Die letzte Zeile ist wichtiger, als sie aussieht. Dass du deine eigene Marke satt hast, ist kein Marktsignal. Du siehst sie hundertmal pro Woche, deine Kunden zweimal pro Jahr.

Wo du anfangen solltest

Die Reihenfolge ist wichtiger als der Aufwand. Die meisten gescheiterten Rebrandings sind nicht schlecht gestaltet. Sie wurden zu früh gestaltet.

Der gleiche Spezifitätstest, der echte Ad Copy von leerer Copy trennt, gilt auch hier. Wenn deine neue Positionierung auch mit dem Namen eines Wettbewerbers funktionieren würde, hat das Rebranding noch nichts gelöst. Der Guide dazu, wie du erkennst, ob deine Ad Copy gut ist, zeigt dir, wie du das in wenigen Minuten prüfst. Wie sich das später auf der Website zeigt, steht in dem Beitrag darüber, was Websites wirklich konvertieren lässt.

Wie viele Signale sind zu viele?

Ein Signal solltest du beobachten. Zwei oder drei im selben Quartal bedeuten meist, dass ein Refresh überfällig ist. Vier oder mehr – besonders wenn Pricing Power oder die Art, wie Kunden dich beschreiben, dazugehören – bedeuten: Die Lücke ist strukturell, und kein Design der Welt schliesst sie.

Unternehmen, die gut rebranden, haben selten die schlechtesten Marken. Es sind die, die die Drift früh genug bemerken, um sie bewusst zu beheben, statt nach einem verlorenen Jahr zu reagieren. Genau auf diese bewusste Version ist der Brand Transformation Prozess bei HIVER ausgelegt.

Autor

Alexander Winter

Alexander Winter

Gründer & Autor

Alexander ist Gründer von HIVER und schreibt über Design, Branding und Produkte, die Menschen gerne nutzen. Er ist tief in SaaS, Tech-Marketing und Branding verankert und bringt viel Erfahrung in Videoproduktion und Storytelling mit.

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Für grössere Projekte, individuelle Lösungen oder eine komplette Transformation arbeitest du direkt mit HIVER – von der Strategie bis zum Launch.

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